Orthomolekulare Nährstofftherapie

Der Begriff “orthomolekular” ist griehisch–lateinischer Herkunft. ORTHO heißt soviel wie „richtig“ oder „gut“. MOLEKULAR ist abgeleitet von MOLEKÜL, dem kleinsten Baustein eines Stoffes. Der amerikanische Nobelpreisträger Linus Pauling, der seit vielen Jahren als Vitaminforscher bekannt ist, prägte diesen Ausdruck und definierte ihn 1968 in einem Artikel in der Zeitschrift “Science” folgendermaßen:

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Wussten Sie, dass Vitalstoffe das Potential haben, Zivilisationskrankheiten vorzubeugen, zu lindern und deren Fortschreiten durch Optimierung der körpereigenen Selbstheilungsmechanismen aufzuhalten?

Die meisten – wenn nicht gar alle – sogenannten Zivilisationskrankheiten sind durchaus vermeidbar. Viele könnten geheilt oder zumindest gelindert werden. In den meisten Fällen spielen unsere Ernährungsgewohnheiten eine entscheidende Rolle, obwohl häufig auch noch andere Aspekte der Lebensweise (mehr … Philosophie, etc. ) beteiligt sind. Die Bertelsmann Stiftung hat vor kurzem eine Screening-Aktion zur Ermittlung des Mikronährstoff-Status abgeschlossen, bei der über 40 Prozent der Teilnehmer Defizite u. a. bei Zink, Selen, Magnesium und Vitamin B aufwiesen – mit schwerwiegenden Folgen für Immunsystem, Belastbarkeit, Krankheitsanfälligkeit und Lebensqualität.

Auch wenn es in den Industrieländern keinen quantitativen Nahrungsmangel gibt, ist die aus¬reichende Versorgung mit lebenswichtigen Vitalstoffen immer seltener gewährleistet: Ausgelaugte Böden, Umweltgifte, lange Transporte und Lagerzeiten sind oft der Grund, warum Obst, Gemüse und Getreide nicht mehr den ursprünglichen Gehalt an Vitalstoffen besitzen. Auch Zubereitungsarten wie lange Garzeiten zerstören die empfindlichen Vitamine. Wer in Kantinen oder gerne „Fast-Food” isst, wird durch die Nahrung selten ausreichend mit Vitalstoffen versorgt.

Hinzu kommt, dass kein Mensch in seinen Erbanlagen dem anderen gleicht und jeder reagiert auf Ernährungsdefizite anders. Das ist der Grund, weshalb verschiedene Menschen, selbst wenn sie sich auf dieselbe Weise ernähren, unterschiedliche Krankheiten entwickeln.

Was können wir tun?

Die gesundheitsfördernde Wirkung einer natürlichen Nahrung und der in ihr enthaltenen Vitalstoffe (“Lebensstoffe“) basiert auf dem Vermögen des Körpers zur Selbstheilung. Unser Körper besitzt eine komplette innere Apotheke: Ein ausgewogenes Verhältnis von Hormonen, Botenstoffen, Enzymen und anderen vom Körper produzierten Substanzen stellt die Basis für diese innere Apotheke dar.

Eine wichtige Voraussetzung für eine ausreichende Produktion dieser körpereigenen “Medikamente“ ist die optimale Versorgung mit ihren Grundbausteinen. Dazu gehören Aminosäuren, Peptide, Enzyme, Fettsäuren, Phospholipide, Vitamine, Vitaminoide, Mineralstoffe, und Spurenelemente die über verschiedenste Wirkungen verfügen, in einer gesunden Nahrung enthalten aber zum Teil auch selber vom Körper gebildet werden können. Über 100 dieser Vitalstoffe werden von der Orthomolekularen Medizin einzeln und in Kombination als Nahrungsergänzungen eingesetzt.

Die Orthomolekulare Medizin hat das Konzept, Krankheiten dadurch zu verhüten, zu bessern oder zu heilen, dass die molekularen Konzentrationen von Stoffen, die normalerweise im Körper und/oder einer gesunden Ernährung vorhanden sind, sinnvoll variiert werden.

Die Orthomolekulare Medizin ist bei längerem Gebrauch die gesündere Alternative zur üblichen Medikation, stellt aber nicht immer einen Ersatz für die üblichen medizinischen Dauerbehandlungen bei dem zuständigen Arzt dar. In vielen Fällen kommt es zu einer allgemeinen Steigerung der Selbstheilungskräfte bei der einige Dauermedikationen durchaus entfallen können.

Orthomolekulare Präparate sind so konzipiert, dass sie auch bei jeder schweren Krankheit (mehr…) zur Unterstützung der symptomatischen Therapie (zur Verbesserung der körperlichen Funktionen) angewandt werden können.

Sinnvoll eingesetzte orthomolekulare Präparate und Therapien brauchen bei laufenden unum¬gänglichen Behandlungen nicht abgesetzt zu werden, eher umgekehrt! Sie werden hier zu einer wertvollen Unterstützung solch einer notwendigen Behandlung durch eine Verbesserung der Regulationsfähigkeit des Organismus. Häufig kann hier die optimale Wirkung einer Behandlung erst ermöglicht werden, nicht zuletzt durch den Ausgleich verschiedener unerwünschter Nebenwirkungen.

Die gezielte Verordnung von Mikronährstoffen, Nahrungsinhaltsstoffen und anderen im Körper erforderlichen benötigten Vitalstoffen aus hochwertiger biotechnischer Herstellung in Spritzen-, Tabletten-, Kapsel- oder Pulverform bietet dem Orthomolekular-Therapeuten die Möglichkeit, ein spezifisches Vitalstoffdefizit oder einen erhöhten Bedarf des Patienten auf eine direkte, adäquate und einfache Weise zu beheben.

Die Tatsache, dass nach einer kürzeren oder längeren Zeitspanne bestimmte Erkrankungen und Symptome verschwinden können, macht diese Vitalstoffe nicht automatisch zu Medikamenten, auch wenn die Verarbeitungsform der eines Medikamentes ähnelt. Vitalstoffe kommen je nach Zweckbestimmung als Medikamente zur Therapie, als Nahrungsergänzungen zur Ergänzung der täglichen Ernährung oder als sogenannte ergänzende bilanzierte Diäten in besonderen Belastungs- und Lebenssituationen zum Einsatz. Unter Berücksichtigung der medizinischen Forschungen der Psychoneuroimmunologie, meiner nunmehr 20 jähriger Beschäftigung mit der Orthomolekularen Medizin und den verschiedensten unkonventionellen Ernährungsformen biete ich Ihnen praxiserprobtes Wissen aus erster Hand. Wissen, das dazu beitragen kann Ihre Lebensqualität zu verbessern, Ihre Gesundheit zu stärken, Krankheiten vorzubeugen, Körper und Geist zu heilen.

Für weitere Fragen und auch für eine Behandlung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.